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Von der Sutjeska (1943) - text

Dem Heimatland den Rücken kehren
am Kulte zehren, Demagogen ehren
und weit, weit weg in die Welt hinaus
weiter, weiter, weiter und weiter voraus

Auf Kameraden - in die Ferne!
Folget dem Schein der alten Laterne!

Nur wenige Gedanken verliere ich in Wehmut
Starr blind fortan, kapituliere der Demut
Stolz, stark und ehrvoll folg ich umher
Schreite tief ins Nichts, bar jeder Wehr

Das Gewehr in den Armen - siegreich, stolz, allein
- Neretva...
In fremder Heimat wache ich tagaus, tagein
- der Schnitter grüßt zum zweiten Mal
Ich folg... und wach... und töte...
- ein Brief zum letzten Gruße
von der Sutjeska

Erreicht ist die ruhmlose Bastei
des Todes und der Sterblichkeit
In Titos Blicken vom Geist befreit

Die Seelen unserer Brüder fort
Wir grüßen sie mit letztem Wort
Stets bedacht dem Tod zu weichen
wachen wir knietief in Leichen

Todgeweihte, Todentflohene,
todverleihende Todesboten,
Toderleidende, Todgeglaubte,
toderlegene Todvertraute...

Ins Heimatland rasch heimkehren
am Leben zehren, den Tod verehren
noch weit, weit weg vom heimischen Glück
weiter, weiter, weiter und weiter zurück

Den Freund in den Armen - in der Fremde allein
- Er war da...
Gedankenverloren in Leere, tagaus, tagein
- der Falke grau und sonderbar
Ich folg... und wach... und schweige...
- begleitet er mich heim?
von der Sutjeska

vergessen, verlebt, verflucht und zerstört
Mein Dasein schmachtet nach dem Licht
Ins Dunkel gejagt - auf ewig allein

- und Lügen werden wahr
Ich folg... und leb... und sterbe...
- heimatlos irre ich heim
von der Sutjeska

Text přidal Metalizer123

Video přidal Metalizer123

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