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Hoch am Berg da thront sein Schloss
Nichts entgeht des Adlers Blicken
Seine Schergen hoch zu Ross
Lange schon den Lebensmut ersticken

Wer den Herrscher je gewahrt
Wird im Nu zu Stein, so sagt man
Und in heller Vollmondnacht
Hört man die Seelen seufzen lang

Er ist der Herr der Dunkelheit
Tod ist sein Geleit
Der Herr der Einsamkeit
Sein Hauch die Seelen lässt gefrieren!
Der Herr der Dunkelheit
Tod ist sein Geleit
Der Herr der Einsamkeit
Sein Hauch die Seelen lässt gefrieren!

So geschah es, dass tapfre Männer
Einen sich zum Kampf der Tyrannei
Sie zogen gen des Fürsten Schloss
Zogen aus und kehrten niemals heim

Und so wurd's das Los der Frauen
Zu befreien Land und Männerschar
Eilten fort in Gottvertrauen
Niemand sie je wiedersah

Er ist der Herr der Dunkelheit
Tod ist sein Geleit
Der Herr der Einsamkeit
Sein Hauch die Seelen lässt gefrieren!
Der Herr der Dunkelheit
Tod ist sein Geleit
Der Herr der Einsamkeit
Sein Hauch die Seelen lässt gefrieren!

Soli

Schließlich war's ein Mädchen zart
Den Berg des Unheils zu erklimmen
Mitleid war's, was sie empfand
Stehend unter kalten Mauers Zinnen

Sie berührte Tür und Tor
Gleich einem Sonnenstrahl
Wärme füllte jenen Ort
- und das Schloss zu Staub zerfallen war

Er ist der Herr der Dunkelheit
Tod ist sein Geleit
Der Herr der Einsamkeit
Sein Hauch die Seelen lässt gefrieren!
Der Herr der Dunkelheit
Tod ist sein Geleit
Der Herr der Einsamkeit
Sein Hauch die Seelen lässt gefrieren!

Text přidal Scoth

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